Der Klimawandel erfordert eine umfangreichere Schadenprävention

08.07.2019


Angesichts der anhaltenden Dürre in vielen Regionen Deutschlands kommen viele Hausbesitzer zu dem Schluss, ihre Maßnahmen der Schadenprävention einschränken zu können. Doch das ist genau die falsche Entscheidung. Die Dürre selbst kann Ursachen für einen späteren Wasserschaden schaffen. Sie drohen gleich an mehreren Stellen. Mit einer optimalen Vorsorge können Sie diese Schäden vermeiden. Die Schadenprävention ist eine Voraussetzung dafür, dass Sie entstehende Schäden vollständig von Ihrer Versicherung erstattet bekommen. Wir stehen Ihnen dabei als fachkundige Berater und als praktische Helfer zur Verfügung.

Wie kann eine Dürre ohne Schadenprävention Ursachen für Wasserschäden bewirken?

Der erste Angriffspunkt ist die Dachentwässerung. Ohne regelmäßige Regenfälle sammelt sich der Schmutz über längere Zeit auf den Dachflächen und in den Regenrinnen. Bei einem Gewitterguss wird er „als gesammelte Werke“ in die Abflussrohre gespült. Dort drohen dadurch Verstopfungen. Die Konsequenz sind überlaufende Dachrinnen. Dadurch gelangt das Regenwasser samt Schmutz auf die Fassaden und kann diese nachhaltig schädigen. Durch undichte oder angekippte Fenster gelangt das aus den Dachrinnen überlaufende Regenwasser bis ins Haus. Gibt es noch dazu Baumängel beispielsweise durch einen ungenügenden Nässeschutz am oberen Ende von doppelschaligem Mauerwerk, ist die gesamte Statik des Gebäudes in Gefahr. Schon so mancher Hausbesitzer hat sich gewundert, wieso die Nässe in den Außenwänden in den Stunden nach einem Regenguss von unten nach oben aufsteigt. Das widerspricht auf den ersten Blick sämtlichen physikalischen Grundsätzen, ist aber beim Eindringen von Wasser in den Hohlraum bei doppelschaligem Mauerwerk völlig normal.

In diesen Fällen ist schnelle Hilfe notwendig, um das Gebäude vor schweren Dauerschäden zu bewahren. Steht ihr Haus im Großraum Düsseldorf, Mönchengladbach und Viersen, können Sie sich rund um die Uhr an unsere Experten für Schaden-Nothilfe wenden. Sie finden schnell die Stellen, an denen das Wasser eindringt, und wissen außerdem, mit welchen Maßnahmen sie das Wasser aus den Hohlräumen in den Außenmauern entfernen können. Eine frühzeitige Schadenprävention durch eine vorsorgliche Reinigung des gesamten Dachentwässerungssystems ist aber immer der bessere Weg.

Schadenprävention ist auch am Abwasseranschluss erforderlich

Die gleiche Aufmerksamkeit sollten Sie den Wassereinläufen auf Ihrem Grundstück zukommen lassen. Eine anhaltende Trockenheit sorgt dafür, dass darin befindliche Schmutzgemische austrocknen und hart wie Beton werden. Kommt dann ein heftiger Regenschauer, staut sich das Wasser an diesen Barrieren, anstatt in die öffentliche Kanalisation abzufließen. In der Folge bildet sich ein Wasserstau auf Ihrem Hof oder dem Stellplatz für Ihre Fahrzeuge. Bei Starkregen besteht die Gefahr, dass der Wasserspiegel steigt, bis er in eine ebenerdige Haustür eindringen kann. Auch das Risiko eines Wassereinbruchs durch die Kellerfenster gehört dann zur Tagesordnung.

Die Schadenprävention ist sehr einfach zu bewerkstelligen. Sie müssen dafür Ihre Wassereinläufe regelmäßig reinigen. Überlassen Sie das am besten unseren Profis, denn unsere Servicetechniker können bei der Gelegenheit auch gleich prüfen, ob die Rückschlagklappen an Ihrem Abwassersystem ordnungsgemäß funktionieren. Ist das nicht der Fall, laufen Sie Gefahr, dass bei einem Starkregen Wasser aus der Kanalisation in Ihr Haus eindringt.

Warum kommt der Schadenprävention an Rückschlagklappen eine hohe Bedeutung zu?

Das offenbart ein Blick auf die Veränderungen des Verhaltens des Regenwassers im Zusammenhang mit der Bodenbeschaffenheit. Bei einer längeren Dürrephase trocknet der Boden bis in tiefere Schichten aus. Die Oberfläche wird spröde und rissig. Man könnte meinen, dass durch die Risse das Wasser schneller in den Boden eindringen kann, doch das Gegenteil ist der Fall. Alle dem Wind und der Sonne ausgesetzten Flächen werden steinhart. Die Konsequenz ist, dass der Boden so gut wie kein Wasser aufnehmen kann. Die binnen kurzer Zeit abfließenden Regenmengen steigen drastisch an. In der Folge landen größere Wassermengen in der Kanalisation. Lebende Pflanzen nehmen einen Teil des Regenwassers auf und bremsen außerdem die Wassermassen, die auf abschüssigen Hängen herunterschießen. Auch dieses schützende Element fehlt nach einer länger anhaltenden Trockenheit, weil viele Pflanzen dadurch absterben und zu Staub zerfallen. Deshalb ist bei der Schadenprävention in Dürrephasen die Prüfung der Rückschlagklappen gleich doppelt wichtig.

Sie haben Fragen zur Schadenprävention oder wollen uns direkt mit einer der genannten Maßnahmen beauftragen? – Unsere freundlichen Kundendienstmitarbeiter freuen sich auf Ihren Anruf!

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