Die Leckageortung ist Sache des Fachmanns

13.05.2019


Wasser ist unverzichtbar, aber es hat auch einige Tücken. Wenn es im Erdgeschoss aus der Decke tropft, muss die Schadensursache nicht im ersten Stock zu finden sein. Bei der professionellen Leckageortung finden die Experten die Quellen der Wassereinbrüche oftmals in weit entfernten Gebäudeteilen. Nicht immer sind ein Rohrbruch oder eine Rohrverstopfung daran schuld, aber in jedem Fall muss die Ursache schnell gefunden und ausgeschaltet werden. Ansonsten drohen sogar statische Schäden am gesamten Gebäude.

Warum ist eine schnelle Leckageortung noch unverzichtbar?

Den Grund dafür deckt ein Blick in die Versicherungsbedingungen bei Hausratversicherungen und Gebäudeversicherungen auf. Dort finden sich zahlreiche vertragliche Pflichten, welche die Versicherungsnehmer erfüllen müssen. Darunter fällt auch die Pflicht zur Ergreifung aller Maßnahmen, die eine Begrenzung des Schadensausmaßes bewirken. Wer diese Pflicht vernachlässigt, riskiert den Vorwurf der groben Fahrlässigkeit. Nach den Inhalten der meisten Versicherungen verschafft grobe Fahrlässigkeit den Versicherungsunternehmen die Chance, die Regulierung teilweise oder komplett abzulehnen. Möchten Sie solche Nachteile vermeiden, sollten Sie bei jedem Wasseraustritt so schnell wie möglich einen Fachmann mit der Leckageortung beauftragen. Bei uns genießen Sie dabei einen entscheidenden Vorteil, denn wir bieten die Leckageortung rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr an.

Vor dem Auftrag für die Leckageortung Obermieter befragen

Bei Ihnen zeigen sich Wasserflecke, aber an der Stelle befindet sich kein Wasserrohr, kein Heizungsrohr und auch kein Abwasserrohr? Unsere Experten wundert das schon lange nicht mehr. Dafür sorgen Besonderheiten bei der Bauweise der Gebäude. Für den Bau der Wohnhäuser aus der Zeit vor dem II. Weltkrieg wurden Betonbohlen mit einem Hohlraum verwendet. In diesen Hohlräumen kann sich Wasser sammeln und verteilen. Meistens zeigen sich dann streifenförmige Wasserflecke an der Decke der Räume darunter. Ähnliche Muster treten auch auf, wenn der Fußboden in den Räumen über den Schadstellen einen Dielenboden besitzt. Werden die Dielen nicht ordnungsgemäß gewartet, reicht schon ein umgestoßener Eimer Wasser als Ursache aus. Sollten sich bei Ihnen Wasserschäden in der beschriebenen Form zeigen, fragen Sie deshalb zuerst die Nutzer in der Wohnung über Ihnen, ob dort eventuell ein Malheur passiert ist.

Manchmal führt die Leckageortung zu einem Auftrag an Dachdecker

Auch wenn kein offensichtlicher Schaden am Dach vorhanden ist, kann die Leckageortung die Ursache von Wasserschäden im Dachbereich ausfindig machen. Das beweisen Fälle, mit denen wir bereits in der Praxis konfrontiert wurden. In einigen Fällen stiegen die nassen Stellen in den Außenwänden von unten nach oben auf. Sie halten das für physikalisch unmöglich? – Nein, das ist es nicht. Zu einem solchen Schadensbild tragen mehrere Faktoren bei. Bei dem betroffenen Haus fand sich eine Leckage in der Dachrinne. Das Loch lag so ungünstig, dass das Regenwasser schräg nach oben spritzte und unter dem Dach auf die Oberseite der Außenmauer gelangte. Die Außenmauer bestand aus doppelschaligem Mauerwerk mit Lüftungsöffnungen. Genau in diese Lüftungsöffnungen lief das Wasser hinein. Unten waren die Lüftungsöffnungen verstopft, sodass das Wasser nicht aus dem Hohlraum ablaufen konnte. Deshalb staute es sich in dem Hohlraum.

Für einen Laien ist es oftmals schwierig bis unmöglich, solche Ursachen von Wasserschäden zu finden. Dazu gehört viel praktische Erfahrung. Genau diese Erfahrung bringen die Servicetechniker mit, die wir bei der Leckageortung einsetzen.

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