Elementarschaden Hochwasser – Prävention nur bedingt möglich

05.05.2015


Wenn Sie ein Gebäude gegen Elementarschäden versichert haben, werden Sie auf der Basis der Allgemeinen Versicherungsbedingungen dazu gezwungen, alle zumutbaren Maßnahmen zur Prävention gegen Elementarschäden zu treffen. Doch gerade bei Hochwasser ist das nicht in jedem Falle möglich. Das zeigt ein Blick auf die Ereignisse bei der großen Flut in Europa im späten Frühjahr 2013. In Grimma, das von der Jahrhundertflut schwer gezeichnet wurde und Wasserschäden an einem Großteil der Gebäude der Stadt hinnehmen musste, könnte eine Flutmauer helfen. Doch noch gibt es einige widerspenstige Grundstückseigentümer, die sich gegen den Blick auf die Elemente einer Flutschutzmauer stemmen. Also bleibt den Gebäudeeigentümern dort nichts Anderes übrig, als selbst geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Eine Möglichkeit wäre leistungsstarke Pumpentechnik, zu der Sie sich gern von unseren Experten für die Prävention und Beseitigung von Wasserschäden beraten lassen können.

Dresden zeigte, wie Wasserschäden verhindert werden können

Bei der Jahrhundertflut hat sich die sächsische Landeshauptstadt Dresden als echtes Vorbild bei der Prävention gegen Wasserschäden durch Hochwasser erwiesen. Die Stadtverwaltung setzte sehr früh auf mobile Schutzwände, mit denen große Teile der historischen Altstadt geschützt werden konnten. Solche mobilen Schutzwände eignen sich auch für die Prävention auf privaten und gewerblichen Grundstücken. Sie bestehen aus im Boden verankerten Hülsen, in die blitzschnell die Pfosten mit den Schienensystemen für die einzelnen Paneele der Hochwasserschutzwände gesteckt werden können. Umlaufende Luftschläuche dichten die einzelnen Elemente ab. Ähnliche Systeme zum Schutz gegen Wasserschäden durch Fluten gibt es auch für Kellerfester, Erdgeschossfenster und Türen.

Verhalten nach Hochwasser bestimmt über das Ausmaß der Wasserschäden

Wie stark ein Gebäude von Wasserschäden durch Fluten in Mitleidenschaft gezogen wird, hängt direkt vom Verhalten der Nutzer nach dem Ablaufen des Hochwassers ab. Eingespülte Schlammmassen und durchnässtes Inventar sollten schnellstens aus den betroffenen Räumen herausgeholt werden. Danach sollten die Wände und Böden gründlich gereinigt werden. Dafür können Sie unsere Leistungen rund um die Dekontamination bundesweit in Anspruch nehmen. Anschließend müssen die Räume einer gezielten Trocknung unterzogen werden. Das beginnt bei einer durchgängigen Lüftung und setzt sich bis hin zur Verwendung leistungsstarker Trockentechnik fort, die sich aus unserem Geräteverleih beziehen können.

Die schnelle und genau auf die Art des Baumaterials abgestimmte Trocknung entscheidet darüber, ob Sie an Ihrem Gebäude nach einem Hochwasser Langzeitschäden wie statische Beeinträchtigungen und Schimmelbildung befürchten müssen. Je schneller Sie nach einem Hochwasser bei der Beseitigung der Wasserschäden aktiv werden, desto geringer sind die Risiken für beide Schadensarten. Deshalb lassen Sie sich von unseren Experten im Schadensfall fachkundig beraten!

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