Feuerschäden minimieren: Was ist wissenswert?

12.06.2019


Bei einem Gebäudebrand treten in der Regel zwei Arten von Schäden auf. Einerseits handelt es sich um die Schäden, die das Feuer unmittelbar verursacht. Anderseits fordern auch die Löscharbeiten ihren Tribut. Die Palette reicht von Wasserschäden durch das Löschwasser bis hin zu Korrosionsschäden beim Einsatz von Löschpulver. Das heißt, auch das Löschpulver kann unter Umständen einen Wasserschaden bei einem Gebäudebrand verursachen. Schnelle Hilfe ist in jedem Fall gefragt, um die möglichen Folgeschäden eines Brandes in Grenzen zu halten.

Feuerwehren setzen auf neue Techniken zur Minimierung von Feuerschäden

In der Vergangenheit kamen Düsen zum Einsatz, aus denen ein kräftiger Wasserstrahl spritzte. Er diente dazu, die brennenden Materialien so schnell wie möglich zu durchfeuchten. Dadurch erhöhte sich deren Gewicht binnen kurzer Zeit erheblich, was viele brennende Gebäude allein aus statischen Gründen zum Einsturz brachte. Auch wurde die Statik nach dem Ende der Löscharbeiten von den Wassermassen erheblich belastet. Deshalb erfolgte bei den meisten Feuerwehren eine Umstellung auf andere Düsen. Sie vernebeln das Löschwasser. Mit dem Wassernebel erfolgt eine feine und gleichmäßige Benetzung. Gleichzeitig reduziert der Wassernebel die Sauerstoffzufuhr für die Flammen und die Menge Wasser, die für die erfolgreiche Löschung eines Brandes notwendig ist. Damit fallen die Folgeschäden eines Brandes nicht mehr so umfangreich aus. Dennoch ist nach den Löscharbeiten eine fachkundige Bauwerkstrocknung notwendig. Dafür stehen wir rund um die Uhr im Rahmen der Schaden-Nothilfe als Ansprechpartner für den Großraum Mönchengladbach, Viersen und Düsseldorf zur Verfügung.

Löschpulver kann erhebliche Schäden hinterlassen

Die Feuerwehren greifen bei kleineren Bränden gern zu Löschpulver. Dazu gehören BC-Pulver, ABC-Pulver und Metallbrandpulver. Das Löschpulver verteilt sich auf sämtlichen Oberflächen. Das heißt, nach der Löschung der Brände ist eine Dekontamination der Räume erforderlich. Damit sind die Nutzer der Räume meistens komplett überfordert. Wir bieten im Rahmen der Schaden-Nothilfe eine professionelle Dekontamination Ihrer Räume an. Dabei haben Sie den Vorteil, dass unsere erfahrenen Mitarbeiter gleich auch die Schadenaufnahme für die Meldung an die Versicherung durchführen können.

Der Einsatz von Löschpulver zieht spezifische Risiken nach sich

Wird das Löschpulver nicht schnell und gründlich entfernt, besteht das Risiko späterer Feuerschäden. Der Grund ist, dass durch den Kontakt des Löschpulvers mit Feuchtigkeit Verbindungen entstehen, welche die Korrosion erheblich beschleunigen. Dafür reicht schon die normale Luftfeuchtigkeit aus. In Abhängigkeit vom jeweiligen Feuchtegrad zeigen sich die Korrosionsschäden teilweise erst mehrere Monate nach dem Brand. Deshalb ist eine möglichst schnelle Dekontamination angesagt. Außerdem sollten Sie Ihre Wasser- und Heizungsrohre genau beobachten, um erste Anzeichen einer solchen Entwicklung zu erkennen. Diese Kontrollen übernehmen wir auf Wunsch für Sie. Sollte eine rostende Stelle unbemerkt bleiben und zu einem Rohrbruch führen, können Sie sich für eine sofortige Reparatur auch am Wochenende und an Feiertagen rund um die Uhr an uns wenden. Unsere Mitarbeiter bringen viel Erfahrung bei der Leckageortung mit. Das heißt, sie finden mit ihrem Wissen und speziellen Messgeräten auch in Wänden oder Deckendurchbrüchen versteckte Leckagen sehr schnell.

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