Hochwasser nach Schneechaos: Das ist für die Schadensprävention notwendig

24.01.2019


Große Teile der Bundesrepublik Deutschland ächzen derzeit unter den Folgen einer anhaltenden Neuschneewelle. Doch es ist nicht nur der Schnee selbst, der für Probleme sorgt. Haus- und Grundstücksbesitzer sollten jetzt schon die ersten Maßnahmen der Prävention einleiten. Anderenfalls drohen mit dem Einsetzen von Tauwetter massive Wasserschäden. Dann dürfte es aufgrund eines hohen Auftragsaufkommens lokal auch schwierig werden, schnellen Support bei der Schaden-Nothilfe zu bekommen. Wir haben einige Präventionstipps für Sie zusammengetragen.

Tipp 1: Halten Sie die Kanaleinläufe frei!

Die Schneeräumfahrzeuge der Kommunen können durch die immensen Schneemassen keine Rücksicht auf die Kanaleinläufe nehmen. Vielerorts fehlt der Platz, um die riesigen Schneemengen zu lagern, die von den Straßen geschoben werden. Greifen Sie also bitte selbst zu Schneeschieber und Schaufel! Räumen Sie unbedingt die Einläufe zu den Sammelkanälen frei! Tun Sie das nicht, riskieren Sie Wasserschäden durch angestautes Tauwasser. Eine professionelle Kanalreinigung können unsere Servicetechniker auch im Winter durchführen. Damit stellen Sie sicher, dass der Ablauf von Schmelzwasser nicht durch Verunreinigungen und Schäden an den Kanälen blockiert wird.

Tipp 2: Lassen Sie die Rückschlagklappen am Abwasserrohr prüfen!

Sollte die Schneeschmelze sehr schnell einsetzen, droht nicht nur Hochwasser in den Flüssen. Oftmals kommt es zu Wasserschäden in Gebäuden, weil die Abwasserkanäle die Fluten nicht schaffen. Dann staut sich dort Wasser und kann in die Gebäude gedrückt werden. Genau das sollen Rückschlagklappen an Abwasserrohren verhindern. Nutzen Sie also die bis zur Schneeschmelze verbleibende Zeit, um die Rückschlagklappen prüfen und bei Bedarf reparieren zu lassen. Dann sind Sie im Ernstfall nicht auf einen Einsatz der Schaden-Nothilfe angewiesen.

Tipp 3: Entfernen Sie das Eis aus Einläufen, Kanälen und Rohren!

Ein kritischer Fall bei der Prävention gegen Wasserschäden sind Frostnächte in Kombination mit Tagen mit Temperaturen im Plusbereich. Eis schmilzt deutlich langsamer als Schnee. Deshalb ist es wichtig, darauf zu achten, dass Einläufe, Kanäle und Rohre nicht durch Eis blockiert werden. Der Umwelt- und Naturschutz verbieten den Einsatz chemischer Mittel. Deshalb ist es wissenswert, dass auch eine Packung handelsübliches Speisesalz dabei gute Dienste leisten. Kanaleinläufe können Sie eisfrei halten, indem Sie abends kleine Stöcke in die Schlitze stecken. Diese verhindern die Eisbildung oftmals komplett. Ist das nicht der Fall, haben Sie die Chance, die Eisschicht durch die enthaltenen Stöcke rein mechanisch aufzubrechen.

Tipp 4: Lagern Sie Schnee möglichst weit vom Haus weg!

Es ist verlockend, den Schnee einfach an die Hauswand zu schieben. Schließlich hat er in windigen und eiskalten Nächten auch eine thermisch isolierende Wirkung. Tun Sie das bitte nicht, denn damit vergrößern Sie das Risiko von Wasserschäden unnötig. Nehmen Sie sich stattdessen die Zeit, den Schnee in den Garten oder auf ein benachbartes Feld zu schieben. Dort können erhebliche Teile des Tauwassers im Boden versickern und landen nicht in den Abwasserkanälen und Flüssen. Sollte es trotzdem zu einem Wasserschaden kommen, können Ihnen unsere Experten für Schaden-Nothilfe mit Technik zur Bauwerkstrocknung helfen.

Tipp 5: Schätzen Sie Ihr Risiko für Wasserschäden zutreffend ein!

Dafür sollten Sie natürlich wissen, welche Wassermengen in einem Kubikmeter Schnee enthalten sind. Dabei ergeben sich erhebliche Unterschiede nach der Art des Schnees. Wenn ein Kubikmeter lockerer Pulverschnee taut, kommen bis zu 60 Liter Wasser zusammen. In Schneehaufen wird der Schnee zusammengepresst. Dadurch erhält er eine höhere Dichte. Bei Schneehaufen müssen Sie mit bis zu 400 Litern Wasser pro Kubikmeter rechnen. Diese immensen Mengen Tauwasser können Ihre Kanäle nur dann bewältigen, wenn sie durch eine fachkundige Wartung die volle Kapazität bereitstellen. Warten Sie also nicht, bis ein Wasserschaden den Einsatz der Schaden-Nothilfe erforderlich macht. Unsere Techniker werden gern auch präventiv für Sie tätig.

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