Notwendigkeit der Schaden-Nothilfe steigt durch Klimawandel

16.12.2019


Wenn die Menschheit den Klimawandel aufhalten will, muss sie schnell, einig und sehr konsequent handeln. Falls sie das nicht tut, droht nach der Einschätzung von 11.000 Klimaforschern aus mehr als 150 Ländern ein „katastrophales“ Szenario. Es wird die Zahl der Kunden, die eine Schaden-Nothilfe nach Elementarschäden benötigen, signifikant erhöhen. Doch noch schlimmer ist, dass die Menschheit sich mit dem Ignorieren des Klimawandels selbst die Existenzgrundlagen entzieht. Dafür sorgen allein schon die negativen Auswirkungen der globalen Erwärmung auf die möglichen Erträge der landwirtschaftlichen Betriebe.

Müssen Sprinkleranlagen bald zur Standardausrüstung von Gebäuden gehören?

Schaltet die Menschheit bei den Klimaschutzmaßnahmen nicht endlich in den „Turbo-Modus“, wird genau das der Fall sein. Dafür sorgen allein schon die Waldbrände, die durch längere Hitzeperioden und Dürrephasen entstehen. Wie heftig auch Deutschland davon betroffen sein kann, zeigte im Juni 2019 ein katastrophaler Waldbrand im Landkreis Ludwigslust-Parchim (Lübtheen). Die Anwohner mehrerer Ortschaften mussten evakuiert werden und die Flammen bedrohen ihre Häuser und Wohnungen. Noch deutlicher zeigen sich die Folgen des Klimawandels bei den verheerenden Buschbränden in Kalifornien. Zeitweise war Los Angeles im Herbst 2019 von einem halben Dutzend Feuerwalzen umringt. Sie bedrohten mehrere Zehntausend Gebäude. Beim Voranschreiten des Klimawandels erhöht sich die Gefahr für Waldbrände dramatisch.

Deshalb stellt sich die Frage, wie Gebäude vor einer Vernichtung durch übergreifende Waldbrände geschützt werden können. Eine Möglichkeit wäre eine automatische Benetzung der Dächer und Fassaden nach dem Vorbild der Sprinkleranlagen für das Gebäudeinnere. Wir bieten nicht nur die Schaden-Nothilfe an, sondern beschäftigen uns parallel mit der Prävention. Das heißt, wir können Ihnen auch mit der Nachrüstung eines Benetzungssystems für Ihr Dach und Ihre Fassade helfen.

Zur steigenden Notwendigkeit der Schaden-Nothilfe trägt fehlende Einsicht bei

Auch die Wissenschaftler des Universal Egological Fund schließen sich der Warnung der 11.000 Klimaforscher an, die im Fachmagazin BioScience veröffentlicht wurde. Nach Meinung von Professor Doktor James McCarthy (tätig an der Harvard University) ist es „naiv“, daran zu glauben, dass die bisherigen Klimaschutzmaßnahmen ausreichen. Die wichtigsten „Klimasünder“ sind China und die USA. Die dortigen Regierungen sind nicht willens, ihre Bemühungen für den Klimaschutz zu verstärken. US-Präsident Donald Trump tat gerade eben das Gegenteil. Er machte die Ankündigung wahr, den Austritt der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen durchzusetzen. Das offizielle Austrittsschreiben liegt inzwischen auf dem Tisch. China will lediglich die Steigerung des CO2-Ausstoßes verlangsamen, „streikt“ aber bei einer nachhaltigen Reduzierung des Treibhausgasausstoßes.

Welche Konsequenzen hat das für die Schaden-Nothilfe?

Es ist bereits absehbar, dass die Bedeutung der Rohrbrüche bei der Schaden-Nothilfe in den nächsten Jahren kräftig abnimmt. Stattdessen rücken Wasserschäden durch Überschwemmungen in den Fokus, weil mit der globalen Erwärmung das Risiko lokaler Unwetterereignisse steigt. In Deutschland wurden viele natürliche Überflutungsgebiete von Fließgewässern zu landwirtschaftlichen Flächen. Das ist die „harmlosere“ Art der Nutzungsänderungen. Viele schlimmer ist die Umnutzung zu Baugebieten und die damit im Zusammenhang stehenden Begradigungen von Flussläufen. Sie erreichen höhere Fließgeschwindigkeiten, wodurch wiederum Flutwellen schneller vorankommen. Das verkürzt die Vorwarnzeiten bei drohenden Überschwemmungen und verschafft uns bei der Schaden-Nothilfe vor allem im Bereich der Bauwerkstrocknung in Zukunft mehr Arbeit.

Setzen Sie lieber auf Prävention als die schnelle Schaden-Nothilfe!

Beim Thema Hochwasser können wir Ihnen ebenfalls bei der Prävention helfen. Ein Beispiel sind regelmäßige Prüfungen und Wartungen von Rückschlagklappen am Übergang Ihres Hausentwässerungssystems zur öffentlichen Kanalisation. Städte können mit stationären und mobilen Hochwasserschutzwänden vor dem direkten Eindringen von Wasser geschützt werden. Gegen ein sekundäres Eindringen über die Kanalisation können Dämme und Hochwasserwände allerdings nicht schützen. Dafür brauchen Ihre Gebäude zuverlässig funktionierende Rückschlagklappen. Überlassen Sie die regelmäßige Kontrolle und Wartung zu Ihrer Sicherheit und der Sicherheit Ihres Eigentums Fachleuten wie uns! Wir kennen die Schwachstellen dieser Systeme.

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