Risiko für Elementarschäden steigt

11.04.2019


Die sich stetig erhöhenden Gefahren für Elementarschäden bestätigt eine Studie, die Redakteure beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) vorgelegt haben. Dafür wurden offizielle Daten des Landesamts für Umwelt Brandenburg und des Deutschen Wetterdienstes ausgewertet. Die Resultate sind alarmierend. Sie zeigen auch, dass beispielsweise Initiativen wie „Fridays for Future“ dringend notwendig sind. Wenn die Menschheit nicht schnell alle in ihrer Macht stehenden Möglichkeiten zu Klimaschutz ergreift, gehören Elementarschäden schon bald zum ständigen Tagesgeschäft der Handwerksbetriebe und Versicherungen.

Welche Arten der Elementarschäden gewinnen an Bedeutung?

Zwar haben sich die RBB-Redakteure ausschließlich mit der Region Berlin-Brandenburg beschäftigt, aber die Trends zeigen sich genauso in anderen Regionen Deutschlands. In der Zeit von 1971 bis 2000 gab es durchschnittlich 29,1 Tage mit Temperaturen über 25 Grad und 5,9 Hitzetage mit mehr als 30 Grad Celsius. Selbst wenn sofort ein ganzes Paket an Klimaschutzmaßnahmen greifen würde, lässt sich eine Erhöhung auf 38,8 Tage mit mehr als 25 Grad und 9,7 Tage mit mehr als 30 Grad Celsius bis zum Jahr 2050 nicht mehr vermeiden. Ohne umfangreiche Klimaschutzmaßnahmen sähen die Prognosen noch viel schlechter aus. Vor allem die Hitzetage bringen erhebliches Unwetterpotential mit. Daraus resultiert ein Anstieg der Elementarschäden durch Sturm, Hagel und Starkregen. Besonders heftig wären die Regionen betroffen, die an der europäischen „Tornado Alley“ liegen. Sie reicht von Frankreich bis nach Polen und zieht sich quer durch die Bundesrepublik.

Rekordtemperaturen und Dürrezeiten sorgen für Feuerschäden

Wie die Folgen des Klimawandels in Bezug auf Elementarschäden aussehen können, hat das Jahr 2018 sehr eindrucksvoll bewiesen. In Deutschland war das Ausmaß der Feuerschäden und der durch die Löscharbeiten entstandenen Wasserschäden vergleichsweise gering. Ein Blick in den Osten der USA zeigt, welch katastrophale Auswirkungen längere Hitzeperioden und Dürrezeiten haben können. Im November 2018 vernichtete allein das Camp Fire in Kalifornien knapp 17.000 Gebäude und forderte mehr als 80 Todesopfer. Derartig gigantische Elementarschäden drohen in Zukunft auch Mitteleuropa, wenn nicht jeder Einzelne den maximal möglichen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Auch das bestätigen Daten, welche der Rundfunk Berlin-Brandenburg für die aktuelle Studie ausgewertet hat.

Erneuerbare Energien sind nicht ganz ohne Risiko für Elementarschäden

Der Umstieg auf erneuerbare Energien spielt bei den Umweltschutz- und Klimaschutzzielen in Europa eine sehr große Rolle. Die Nutzung von Solarenergie und Windenergie wird dabei bevorzugt. Das hat gute Gründe. Von diesen beiden Arten der Stromerzeugung gehen keine Gefahren für Elementarschäden aus. Die Nutzung der Wasserkraft und der Geothermie sind wesentlich problematischer. Inzwischen gilt es als wissenschaftlich erwiesen, dass die Stauseen von Talsperren Erdbeben auslösen können. Ursache dafür sind Veränderungen der Druckverhältnisse durch die Schwankungen beim Stauvolumen. Davon können wiederum größere Erdrutsche ausgelöst werden. Welch katastrophale Elementarschäden zu den möglichen Folgen gehören, zeigte sich im Jahr 1963 an der Vajont-Staumauer in Italien. Auch im Umfeld von Geothermie-Kraftwerken tritt eine gesteigerte Erdbebentätigkeit auf. Sie haben geringe Stärken, haben aber trotzdem das Risiko von Spannungsrissen in Gebäuden und Rohrleitungen.

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