Rohrverstopfungen vermeiden: Einfache und hilfreiche Tipps für den Alltag

06.02.2020


Bei unserer Schaden-Nothilfe für Rohrbrüche und Rohrverstopfungen machen wir eine Erfahrung immer wieder: Oftmals sind Nachlässigkeiten und die Bequemlichkeit der Nutzer die Ursachen. Deshalb haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt. Damit können Sie das Risiko reduzieren, unsere Schaden-Nothilfe für den Großraum Köln, Neuss und Oberhausen in Anspruch nehmen zu müssen. Außerdem sinkt so die Gefahr, dass Sie unersetzliche ideelle Werte als Folge eines vermeidbaren Wasserschadens für immer verlieren. Die meisten Maßnahmen zur Vorbeugung gegen Wasserschäden durch Rohrverstopfungen erfordern lediglich Aufmerksamkeit und einen minimalen Zeitaufwand.

Haarknäuel sind eine häufige Ursache für eine Rohrverstopfung

Menschliche Haare haben die Eigenheit, sich in den Einläufen von Waschbecken, Badewannen und Duschen festzusetzen. Schon winzige oberflächliche Unebenheiten in den Rohren sorgen dafür, dass sich dicke Haarknäuel bilden und zur Ursache einer Rohrverstopfung werden. Können Sie Haarbüschel mit der bloßen Hand nicht aus den Einläufen beseitigen, lohnt sich ein Gang zu Omas Handarbeitskästchen. Der Haken einer Häkelnadel passt durch die Löcher der Siebe in den Einläufen. Damit kommen Sie problemlos auch an darunter sitzende Haarbüschel, ohne die gesamte Ablaufgarnitur demontieren zu müssen. Verwenden Sie aber bitte keine Häkelnadeln mit einer Spitze und üben Sie keinen Druck aus! Anderenfalls könnten Sie Löcher in Kunststoffrohre stoßen und so einen Rohrbruch verursachen. Die regelmäßige Entfernung der Haarknäuel bietet eine doppelte Prävention gegen Rohrverstopfungen, denn an den Haaren im Abfluss lagern sich Fett und Schmutzpartikel besonders effizient an. Diese Art der Vorbeugung sollten Sie im Singlehaushalt mindestens einmalig pro Monat und im Mehrpersonenhaushalt alle zwei Wochen durchführen.

An der Küchenspüle Rohrverstopfungen vorbeugen: So geht’s

Viele Haushalte verzichten an der Küchenspüle auf zusätzliche Flusensiebe, die jedoch bei der Prävention gegen Rohrverstopfungen sehr nützlich sind. Allerdings ist ihre Anwendung etwas umständlich, wenn Sie das Wasser von einem manuellen Abwasch ablassen wollen. Die gleichzeitige Nutzung von Stöpsel und Flusensieb funktioniert in der Regel nicht. Nehmen Sie das Flusensieb deshalb zur Hand und platzieren Sie es unmittelbar neben dem Einlauf, bevor Sie den Stöpsel ziehen. Schützen Sie den Einlauf mit der Hand, welche den Stöpsel betätigt, während Sie mit der anderen Hand das Flusensieb in den Einlauf schieben. Sind Sie schnell genug, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass größere Partikel in den Abfluss gelangen. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass erst gar keine groben Schmutzpartikel im Abwaschwasser landen. Schieben Sie deshalb Essensreste am besten mit einem Teigschaber gründlich von den Töpfen und Tellern in den Abfalleimer.  So reduzieren Sie auch die in Abwasserrohre gelangende Fettmenge erheblich.

Umweltfreundliche Hilfsmittel zur Fettbeseitigung in Abwasserrohren nutzen!

Leider lässt sich die Anlagerung von Fett in den Abwasserrohren nicht vollständig vermeiden. Das gilt für die Küche genauso wie fürs Bad. Deshalb ist es wichtig, bei der Prävention gegen Rohrverstopfungen kontinuierlich zu handeln. Sicher gibt es jede Menge chemischer Mittel zur Beseitigung von Fettanlagerungen. Die meisten dieser Helfer haben aber den Nachteil, dass sie die Umwelt erheblich belasten. Kluge Hausfrauen und Hausmänner greifen deshalb in den Vorratsschrank und nutzen Zitronensaft oder Essig. Am wirksamsten ist die Fettlösung, wenn Sie Zitrone oder Essig-Essenz mit heißem Wasser mischen und in den Abfluss geben. Um eine Schädigung der Rohre zu vermeiden, sollten Sie anschließend mit einer Mischung aus Wasser und etwas Natron nachspülen. Das Natron neutralisiert die in den Rohren verbliebenen Reste der Zitronensäure und Essigsäure und vermeidet so eine chemische Zersetzung und Aufrauhung der Innenflächen der Abwasserrohre. Die Anwendung erfolgt am besten einmalig pro Woche.

Rohrverstopfungen vorbeugen: Nicht alles in die Toilette werfen!

Essensreste gehören nicht in die Toilette, obwohl diese Art der Entsorgung der einfachste Weg ist. Sie begünstigt Rohrverstopfungen auf vielfältige Weise. Dazu gehören grobe Partikel ebenso wie das in Speiseresten enthaltene Fett. Zudem locken Speisereste Ratten an, deren Hinterlassenschaften zu den häufigen Ursachen für Kanalverstopfungen zählen. Zusätzlich erhöhen in die Toilette geworfene Essensreste die Kosten der Abwasserbehandlung. Werfen Sie Essensreste konsequent in die Biotonne! Als Verpackungshilfsmittel können Sie Papierküchentücher nutzen. Sie verrotten auf einem Komposthaufen und werden auch dann nicht zur Gefahr, wenn der Inhalt der Biotonne als „Futter“ für ein Biomassekraftwerk verwendet wird. Stellt Ihr Entsorger keine Biotonnen bereit, sind Speisereste am besten im Restabfall aufgehoben.

Copyright 2020 by Schaden-Nothilfe.de