Wasserarmatur quietscht: Was können Sie und wir tun?

25.03.2019


Es kommt gar nicht so selten vor, dass eine Wasserarmatur quietscht. Davon sind vor allem die Einhebelarmaturen an Spülen, Waschbecken und Badewannen betroffen. Das Quietschen kann verschiedene Ursachen haben. Ein Grund zum Handeln ist es allemal, denn im ungünstigsten Fall droht ein Wasserschaden. Wer nicht rechtzeitig gehandelt hat, riskiert, dass die Versicherung den Wasserschaden mit dem Vorwurf der groben Fahrlässigkeit nicht oder nur teilweise reguliert.

Was sorgt dafür, dass eine Wasserarmatur quietscht?

In der Mehrheit der Fälle ist der im Trinkwasser enthaltene Kalk für das störende Quietschen verantwortlich. Er lagert sich im Laufe der Zeit an den beweglichen Teilen im Innenleben der Einhebelarmaturen an. Dort sorgt er dafür, dass sich der Reibungswiderstand zwischen den Teilen erhöht. Dadurch werden die Oberflächen der Bauteile mechanisch geschädigt. Dadurch lassen sich die Hebel immer schwerer bewegen. Außerdem droht durch die Kalkanlagerungen eine komplette Blockade der Bauteile im Inneren der Armatur. Das kann durchaus auch im geöffneten Zustand passieren. Deshalb sollten Sie schnell reagieren, wenn eine Wasserarmatur quietscht. Ansonsten kommen Sie irgendwann um einen Anruf bei der Schaden-Nothilfe nicht herum.

Welche Hausmittel versprechen Hilfe bei quietschenden Armaturen?

Oftmals entsteht das Quietschen zwischen der Hülse des Hebels und dem kugelförmigen Gebilde, welches als Führung für den Hebel dient. Sprühen Sie diesen Bereich mit einem flüssigen Entkalker ein. Das darf auch gern der Entkalker sein, den Sie für Ihre Kaffeemaschine verwenden. Anschließend lassen Sie das Ganze etwa 20 bis 30 Minuten ruhen. Am besten ist es, Sie umwickeln den behandelten Bereich mit etwas Alufolie, damit sich die dabei entstehenden Dämpfe nicht im ganzen Raum verteilen. Danach spülen Sie den Bereich gründlich mit klarem Wasser ab. Diese Vorgehensweise hat bei Edelstahlarmaturen schon oft den Auftrag an die Schaden-Nothilfe bei einem Klempnerfachbetrieb erspart. Bei Kunststoff-Wasserhähnen und verchromten Wasserhähnen ist diese Vorgehensweise nicht zu empfehlen. Hier sollten Sie stattdessen Zitronensaft nehmen und ihn über Nacht einwirken lassen.

Warum sollten Sie eine Wasserarmatur grundsätzlich nicht ölen?

An einigen Stellen wird als Hausmittel gegen das Quietschen bei Wasserarmaturen die Anwendung von Feinmechanikeröl oder Kriechölsprays empfohlen. Wir raten davon ab, denn das Öl kann über die beweglichen Teile bis ins Trinkwasser gelangen. Dann wäre zwar vielleicht das Quietschen weg, aber Sie hätten vorübergehend kein sauberes Trinkwasser. Auch von der Verwendung von Stahlschwämmen oder Scheuerpulver raten wir ab. Beide Hilfsmittel würden die Oberflächen des Hülsenkopfs aufrauen. Dadurch kann sich das Quietschen sogar verstärken. Außerdem werden die Armaturen durch die rauen Oberflächen schwergängig.

Was können unsere Experten für die Schaden-Nothilfe in solchen Fällen tun?

Unsere Klempner und Sanitärinstallateure kennen sich mit dem Aufbau der Armaturen bestens aus. Das heißt, sie sind in der Lage, die Armaturen bei Bedarf zu zerlegen, um den genauen Ursprungsort des Quietschens zu finden. Zu ihrer Ausstattung gehören Schnellentkalker. Damit können sie den Kalk effizient von den betroffenen Bauteilen entfernen. Nicht bei jeder Armatur ist ein Austausch notwendig. Manchmal bewirken auch verschlissene Dichtungen die störenden Geräusche. Sie können schnell und preisgünstig ausgetauscht werden. In einzelnen Fällen haben unsere bei der Schaden-Nothilfe eingesetzten Servicetechniker auch schon winzige Fremdkörper in den Armaturen gefunden. Solange sie keinen Schaden an der Armatur angerichtet haben, reichen ihre Entfernung und eine gründliche Entkalkung der Armaturen als Reparaturmaßnahme aus.

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